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Definition: Dranginkontinenz
Dranginkontinenz: (Urge-Inkontinenz), motorisch:
ist der unfreiwillige Harnabgang verbunden mit starkem Harndrang trotz funktionierenden Harnröhrenverschlusses. Die Ursachen dafür sind vor allem beim älteren Menschen vielfältig: Krankhafte Zustände im Bereich von Blase, Harnröhre und kleinem Becken, vor allem chronische Entzündungen, erschwerte Blasenentleerung, z.B. durch eine vergrößerte Prostata, aber auch altersbedingte und krankhafte Veränderungen im Nervensystem verschlechtern die Kontrolle über die Harnblase und führen zur Dranginkontinenz.
Therapie:
Kontinenztraining, insbesondere Miktions- und Toiletten-, aber auch Beckenbodentraining, Medikamente, bei Frauen auch Hormone, Elektrotherapie, gelegentlich auch Operation.
Dranginkontinenz: (Urge-Inkontinenz), sensorisch:
Es kommt zu zwanghaftem Harndrang, dem nachgegeben werden muß. Bei der Blasendruckmessung sind keine ungehemmten Detrusoraktivitäten
(Detrusor=Blasenwandmuskel) nachweisbar.
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Quelle: HR Univ.Prof.Dr. Helmut Madersbacher, GIHÖ
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