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Urinauffangbeutel für geschlossene Systeme
Bettbeutel für geschlossene Systeme dienen zur Aufnahme von Urin nach Ableitung durch Katheter oder auch in seltenen Fällen in Verbindung mit Urinal-Kondomen bzw. Rolltrichtern.
Als geschlossenes System bezeichnet man Urin-Ableitsysteme, die über einen längeren Zeitraum am Körper verbleiben und nicht getrennt werden. Beutel für ein geschlossenes System müssen steril sein, eine Urinrücklaufsperre und ein Urinablaßventil aufweisen.
Mehr: Als weitere Merkmale besitzen diese Beutel eine Urintropfkammer, die den Urinfluß unterbricht und somit eine Aufwärtsbewegung von Keimen verhindert und eine desinfizierbare Urinprobeentnahmeöffnung. Sie sind transparent und haben eine Maßeinteilung.
Geschlossene Systeme können ca. 10 - 14 Tage (Richtwert) benutzt werden, wenn eine sachgemäße Anwendung erfolgt. Bei dieser Art der Versorgung in Verbindung mit Kathetern ist die innere Infektionsgefahr am geringsten gegenüber anderen Dauerkatheterableitungssystem.
Bettbeutel haben ausreichend lange Schläuche, die eine Fixierung am Bett unterhalb des Blasenniveaus erlauben und
Befestigungsösen für Bettbeutelhalter.
Folgende Merkmale finden sich:
- Verhinderung des Urinrückflusses in Richtung Harnblase zur Verminderung von Infektionsgefahren
- Anwendung nur unter sterilen Verhältnissen
- Urinablaßmöglichkeit
- Unterbrechung des Urinflusses
- Keine Reizung der Haut durch verwendete Materialien
- Flüssigkeits- und geruchsdichte Beutelfolie
- Bei sterilen Beuteln Einzelverpackung mit Angabe des Verfalldatums
- Anschlußschlauch
- Ablaufventil
- Rücklaufsperre
- Unterbrechung des Urinflusses durch Tropfkammer o.ä.
- Aufhänge- bzw. Fixiervorrichtung am Beutel (Ösen, Löcher, o.ä.)
- Maßeinteilung in ccm oder ml zur Kontrolle der abgegebenen Urinmenge am Bettbeutel
- Vorrichtung zur Urinentnahme für Untersuchungszwecke
- Anschlußmöglichkeiten an Rolltrichter, Urinalkondom oder Katheter
- Mindestens 2.000 ml Beutelvolumen
- Beachtung der hier gültigen Normen und Gesetze
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